Das Problem der Überernährung bei den Kindern

Schuld an den Essstörungen bei den Kindern tragen fast immer die Eltern, die ihr Kind unbedingt füttern wollen, auch wenn es überhaupt nicht essen will. Nach dem übermäßigen Essen dehnt sich der Magen des Kindes und bekommt viel mehr Nahrung, als der Körper benötigt. Außerdem haben Erwachsene verschiedene Ablenkungsmanöver parat, zum Beispiel füttern sie das Kind beim Spielen oder Ansehen von Zeichentrickfilmen, was man überhaupt nicht tun soll. Auf diese Weise wird der Prozess der Nahrungsaufnahme unkontrollierbar und automatisch, das Kind bekommt eine schlechte Angewohnheit, bei einem Buch oder vor dem Fernseher zu essen und all dies führt zur Fettleibigkeit.

 

Die negativen Auswirkungen von Überernährung sind offensichtlich, aber es ist auch zu erwähnen, dass nicht nur der regelmäßige Verzehr großer Mengen an Lebensmitteln, sondern auch große festliche Mahlzeiten dazu führen können. Der Zweck eines Familienbesuchs sollte kein Durchprobieren aller Speisen sein, sondern sich mit Freunden oder Verwandten zu unterhalten. Es ist zu beachten, dass bereits ein einziger Überschuss der zulässigen Menge an Lebensmitteln schwerwiegende gesundheitliche Probleme verursachen kann.

 

Was ist Überernährung, warum ist sie gefährlich und wie bekämpft man sie?


In diesem Artikel erzähle Ich alles über die Überernährung, die Arten, die Gründe, die zu Überernährung führen, wie gefährlich es für den Menschen ist und wie man dagegen kämpft. 

 

Feiern, Feiertage, Treffen mit Verwandten, Partys mit Freunden werden in der Regel mit einer Fülle von leckeren und herzhaften Gerichten begleitet, was leider nicht nur positive Emotionen und Freude an leckerem Essen mit sich bringt, sondern auch unangenehme Folgen. Viele Menschen haben mit dem Problem der Überernährung während der Festmahlzeiten zu kämpfen. Es sind viele leckere und schmackhafte Gerichte auf dem Tisch, man will auf jeden Fall alles kosten, aber am Ende versteht man sehr schnell, dass zu viel gegessen wurde; man spürt allgemeines Unwohlsein, Schwäche, Übelkeit und schweres Gefühl im Magen ...

 

Wie kann man sich selber dabei helfen?

 

Zuerst sollte man herausfinden, was Überernährung ist, ihre Ursachen und Symptome. Eine genaue Diagnose hilft bei der Beseitigung anderer möglicher Gesundheitsprobleme. Was ist eine Überernährung? Überernährung ist eine Essstörung, bei der eine Person zu viel Essen zu sich nimmt, mehr, als der Körper tatsächlich braucht. Das Thema der richtigen und gesunden Ernährung wurde besonders aktuell in der letzten Zeit, weil das Essen leider ein großes Problem in der modernen Gesellschaft darstellt, nämlich das Problem der Überernährung, das durch das Konsumieren ungesunder Lebensmittel noch tiefer wird.

 

Überernährung kann definitiv als eine der größten Gefahren für die Gesundheit bezeichnet werden, da dieses Problem sehr verbreitet ist. Laut Statistik ist jeder zweite Bewohner des Planeten davon betroffen, regelmäßig zu viel zu sich zunehmen, und für viele von ihnen ist die Überernährung eine tägliche Gewohnheit geworden, die man nicht so einfach los wird.


Warum essen wir zu viel - die Ursachen für die Überernährung

 

Der menschliche Magen kann sich um ein Vielfaches dehnen als in seinem normalen Zustand, in dem sich darin keine Nahrung befindet. Zu viel Nahrung im Magen schädigt die Gesundheit und lässt sich die Menschen schlecht fühlen.

 

Der Mensch sollte nur dann essen, wenn er einen starken Hunger verspürt und dabei kleine Portionen zu sich nehmen. Oft essen Menschen, wenn sie nicht wirklich hungrig sind und einfach nur etwas kauen möchten. Dies kommt in der Regel aus Langeweile, Unzufriedenheit mit ihrem Leben, als eine Lösung, um den Problemen davonzulaufen und Stress abzubauen, um freudige Emotionen zu bekommen, die im Leben fehlen ... Das ist wichtig!

 

Ein weiterer Grund für die Überernährung ist ein geselliges Essen oder wenn wir den Geruch leckerer Gerichte riechen und / oder vor uns sehen. Es gibt keinen wirklichen Hunger, der Körper braucht im Moment keine Nahrung, und der Wunsch nach dem Essen wird als Signal des Körpers verstanden, dass er hungrig ist und Nahrung braucht. Tatsächlich sind das nur Emotionen, aber kein Hunger. Viele Menschen wissen nicht einmal, woher ihre gesundheitlichen Probleme kommen, und können sich nicht einmal vorstellen, dass dies durch den regelmäßigen Konsum von zu viel Lebensmitteln kommt, dazu noch von keinen gesunden Lebensmitteln. Und viele wissen gar nicht, dass sie zu viel essen, denn für sie ist es nur eine tägliche Gewohnheit. Statistisch gesehen, fast jeder, der nach einer Hilfe bei einem Diätologen sucht, glaubt, er esse nicht viel. Das Sättigungsgefühl kommt erst 20 Minuten nach dem Essen. Die Angewohnheit, zu viel und zu schnell zu essen ist ein direkter Weg zur Tatsache, dass mehr gegessen wird, als es nötig ist. Die Esskultur bildet sich bereits in der Kindheit heraus. Wenn jemand seit seiner Kindheit daran gewöhnt ist, zu viel zu sich zu nehmen, gewönnt sich sein Magen an größere Portionen und die Portionen scheinen danach nicht mehr zu groß zu sein. Tatsächlich sind sie groß, abe für die Person ganz normal.

 

 Unser Appetit hängt stark von den Bestandteilen des Gerichts ab, die den Geruch und Geschmack verstärken. Besonders schädlich in dieser Hinsicht sind alle chemischen Geschmacks- und Geruchsverstärker: zu viel von Fertiggerichten, Fast Food, "Street Food" und "Processed Food" aus Verpackungen, die durch ihre Zugänglichkeit, ihr appetitliches Aussehen und ihr Aroma anziehen, führen immer zur Überernährung. Wenn es keine Regelmäßigkeit gibt, die Mahlzeiten tagsüber ausgelassen werden, dann wird am Abend vor dem Ferseher reichlich gegessen und das führt zur Überernährung.

 

 

Symptome bei der Überernährung

 

Wahrscheinlich sind die Symptome von übermäßigem Essen ausgeprägter bei denjenigen, die sich wenig bewegen. Diejenigen, die mehr oder weniger genug Bewegung in ihrem Leben haben, fühlen nicht so sehr, dass sie zu viel essen: Bewegung mildert dieses Problem und verringert teilweise die Schäden. Nach einmaligem übermäßigem Essen können folgenden Symptome auftreten: Völlegefühl im Magen und im Bauch, Blähbauch, Krämpfe und Bauchschmerzen, Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, allgemeines Unwohlsein, Schwäche, ungesunde Gesichtsfarbe, Schlaflosigkeit, unruhiger Schlaf, häufiges Aufwachen, unangenehmes Aufstoßen am Morgen, man bewegt sich schwer, man möchte schlafen, man möchte sich wirklich hinlegen und sich überhaupt nicht bewegen.

 

Wenn die Überernährung bereits regelmäßig geworden ist, werden deren Symptome noch schlimmer und man kann diese bereits bemerken: man nimmt zu, insbesondere diejenigen, die sich wenig bewegen. Die Schlaflosigkeit wird chronisch, es kommt zu einem ständigen Völlegefühl im Magen, einem Diskomfort im Darm, regelmäßiger Gasansammlung und Blähungen. Es gibt keine gewohnte Mahlzeiten, man isst unkontrollierbar, zu häufig. Das Essen ist zum größten Teil mit Fetten gesättigt, süß, kalorienreich, man isst viel Fast Food und Fertigprodukte.

 

 

So vermeidet Ihr die Überernährung der Kinder.

 

Dieses Problem kann man bewältigen, man sollte jedoch die Nahrungsaufnahme der Kinder möglichst ständig kontrollieren.

 

Die Grundregeln, die befolgt werden sollten:

- zu bestimmten Zeiten essen;

- die Kinder sollen sich auf das Essen konzentrieren und sich nicht ablenken lassen;

- möglichst keine Zwischenmahlzeiten, nur Hauptmahlzeiten;

- immer sitzend essen, da es hilft, sich an den Verlauf zu halten und während des Essens nicht abgelenkt zu werden;

- das Essen ist keine Belohnung, dafür gibt es andere Möglichkeiten;

- versuchen, in den ersten 15 Minuten nach der Rückkehr nach Hause nicht zu essen, da Müdigkeit und Appetit eine der Ursachen für übermäßiges Essen sind.

 

 

Spät am Abend zu viel essen - was tun?

 

Spätes Abendessen, insbesondere das Abendessen mit reichlich fetthaltigen und kalorienreichen Speisen, ist für unseren Organismus sehr schädlich. In der Nacht sollte sich der Organismus erholen und kein Essen verdauen. Späte Mahlzeiten stören den Schlaf sehr stark, was morgens zur schlechten Laune, Abgeschlagenheit, Trägheit statt Munterkeit und Tatkraft führt. Außerdem verursachen späte Mahlzeiten die Störung des Hormonhaushaltes, sie regen die aktive Insulinproduktion an, führen zu Schwellungen, Übergewicht, Erkrankungen der inneren Organe, Fettleibigkeit, Mundgeruch usw. Die letzte Mahlzeit sollte nicht später als 4-5 Stunden vor dem Schlaf sein.

 

Bringt Euren Kindern bei richtig zu essen. Treibt zusammen mit Euren Kindern Sport oder macht Gymnastik, geht möglichst viel spazieren, Fahrrad fahren. Bewegt Eure Kinder dazu! Natürlich ist es nicht leicht bei den Kindern konsequent zu bleiben, aber die Eltern leben es vor! Später werden die Kinder Euch dafür dankbar sein. 

 

Bleibt Ihr und Eure Kinder gesund!